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Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Bildung – Workshop der KSD in Bad Tabarz 2025

Die Teilnehmenden der Landesverbände beschäftigten sich dieses Jahr intensiv mit den Chancen und Risiken, welche die Anwendung von großen Sprachmodellen in Schule und Schulverwaltung mit sich bringen.

Symbolbild KI erstellt mit flux-ai.io/

„Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Bildung und die daraus resultierenden Veränderungen für die Schulaufsicht“ – so sperrig der Arbeitstitel der Tagung auch auf den ersten Blick wirken mag, so kurzweilig und interessant waren die Vorträge der kompetenten Referenten Sebastian Zilch und Benedikt Sauerborn.

Links zum Weiterlesen:
https://bildungausderzukunft.de/benedikt-sauerborn/ Interview mit Benedikt Sauerborn

https://exponentielleschule.substack.com/ Lernbegleiter Walter von Sebastian Zilch

Beide Referenten zeigten auf, wie die konkreten und umfangreichen Änderungen aussehen und dass die Veränderung längst begonnen hat. Und sie unterlegten eindrucksvoll die Sichtweise der KSD, dass Schulaufsicht bei diesen Veränderungsprozessen mit wachsamen Blick vorangehen sollte.

Zwischen und nach den Vorträgen diskutierten wir unsere berufsständische Sichtweise – auch vor dem Hintergrund der „Handlungsempfehlung für die Bildungsverwaltung mit Künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen, in der es heißt: „Die Schulaufsicht soll den Einsatz generativer KI-Anwendungen kritisch-konstruktiv und mit gebotener Offenheit im Sinne einer positiven Fehlerkultur begleiten.“

Quelle: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2024/2024_10_10-Handlungsempfehlung-KI.pdf

Symbolbild für KI in der Schule - erstellt mit 
flux-ai.io/

Wir bereiten zurzeit eine Erklärung zum Thema vor, die wir bei der Delegiertenversammlung im September in Stuttgart formulieren wollen. Schauen Sie wieder rein!

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Delegiertenversammlung der KSD im September 2024 in Würzburg

Die jährliche Delegiertenversammlung der Konferenz der deutschen Schulaufsicht fand 2024 in Bayern statt. Über 30 Jahr nach dem letzten bundesweiten Treffen der KSD in Bayern, das 1989 in Bad Windsheim stattfand.

Der Bayerische Schulaufsichtsverband e. V. ( > https://www.schulaufsichtsverband.de/ ) organisierte unser Treffen als Ausrichter der DV vom 26.09.2024 bis 28.09.2024 im Burkardushaus in Würzburg.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Landesverbände kamen zusammen, um über aktuell relevante Themen und Problemstellungen im Zusammenhang mit bildungspolitischen Aufgaben und entsprechendem schulaufsichtlichen Handeln zu diskutieren. Neben dem Stand und der Entwicklung etwa bei der landesspezifischen Umsetzung des Start-Chancen-Programmes tauschten wir uns intensiv über die gewachsene Aufmerksamkeit für das schulaufsichtliche Handeln in Bildungspolitik, Gesellschaft und Wissenschaft aus und schlossen daraus Konsequenzen für unser künftiges Engagement.

Den erwähnten Austausch mit der KMK reflektierend sowie auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen, die wir u. a. im vorbereitenden Workshop im Mai in Bad Tabarz kennenlernten, diskutierten wir die Inhalte der unterschiedlichen Länderberichte und konnten insgesamt feststellen, dass – auch in Nachfolge und unter Nutzung der Magdeburger Erklärung – die Bedeutung und Wirksamkeit von Schulaufsicht deutschlandweit in den Fokus gerückt ist.

Der vielfältige und interessante Austausch zeigte zudem auf, dass man es trotz aller Unterschiedlichkeit im föderalen Bildungssystem letztlich mit ähnlichen Inhalten und Herausforderungen zu tun hat. Das Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK) wurde bei einem Besuch durch die Leitende Ministerialrätin Schwab vertreten.

Bei den anstehenden Wahlen der Delegiertenversammlung wurden Thomas Brill als Geschäftsführer gewählt und Gerlind Sell als Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt.

Die Delegiertenversammlung 2024 knüpft in ihrer Würzburger Erklärung dieses Jahr nahtlos an die bundesweit vielbeachtete Magdeburger Erklärung aus dem Jahr 2023 an:

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KSD im Austausch mit der KMK – 21. Mai 2024

Am Montag 21.5.2024 hatten wir einen interessanten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Schulausschusses der KMK

Einen intensiven Austausch zwischen unserem Verband und Vertreterinnen und Vertretern des Schulausschusses der KMK ermöglichte eine Videokonferenz, in denen wir die verbandliche Sichtweisen der Bundes – KSD, wie sie die Magdeburger Erklärung darstellt, mit den Vertreterinnen und Vertretern der KMK diskutieren konnten. Wir stießen bei unserem Gespräch auf verblüffend viel Übereinstimmung in den Sichtweisen.

Unter dem Vorsitz und Moderation von Frau Ministerialdirigentin Schäfer (Brandenburg), Vorsitzende, wurden die uns und die KMK beschäftigende Fragen erörtert und die Bedeutung der Schulaufsicht für die Entwicklung des Bildungswesens, für die Schulentwicklung und letztlich für erfolgreiche Bildungsarbeit betrachtet.

Der intensive Austausch machte deutlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer offenbar dieselben Dinge abwägen und besprechen, wie wir es im Verband tun (Art der Beratung, leading from the middle, Aufgabenschärfung, Besoldung, Bedeutung der Schulaufsicht als Ankerpunkt beim Erkennen und Erfüllen bzw. Organisieren von Beratungs- und Unterstützungsbedarfen, Nähe der Schulaufsicht zur Schule usw.)

Klar angesprochen wurde beim Austausch mit der KMK auch die Unterschiedlichkeit zwischen den Bundesländern. Beispielsweise stellten wir dar, dass die Personalressourcen, Qualifikationen und die Besoldung sehr unterschiedlich sind und teilweise nicht passend zu den Führungsaufgaben, der Aufgabenfülle, Verantwortung und den Erwartungen, die Schulaufsichtsbeamte erfüllen. 

Überlegungen zu einer von uns ins Feld geführte „Klar definierten Aufgabenbeschreibung der Schulaufsicht“ oder zu einem bundesweit geltenden Rahmen zeigten sich die Vertreterinnen und Vertreter der KMK offen gegenüber. Auch die von uns als wichtig erachtete Nähe von Schulaufsicht zu Schule wurde als bedeutsam beschrieben.

Ein wertvoller Austausch – auch wegen der angedachten künftigen Aufrechterhaltung der Zusammenarbeit.

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